Seit Frühjahr 2026 wird begleitend ein landesweites Monitoring von Rotwild außerhalb der Rotwildgebiete aufgebaut. Ziel ist es, Wanderbewegungen und die Herkunft einzelner Tiere zu untersuchen und langfristig zu klären, ob sich ein Austausch zwischen den bestehenden Rotwildgebieten entwickelt. Die Untersuchungen werden am FVA-Wildtierinstitut (Forstliche Versuchs- und Forschungsanstalt Baden-Württemberg) durchgeführt.
Da zunächst nur einzelne wandernde Hirsche zu erwarten sind, bittet das Projektteam Jägerinnen und Jäger um Unterstützung.
Gesucht werden außerhalb der Rotwildgebiete:
- Fotofallennachweise und Beobachtungen von Rotwild
- Gewebeproben von verunfalltem Rotwild oder erlegtem weiblichen Rotwild
- gerne auch aus vergangenen Jahren
Für die genetischen Untersuchungen wird ein etwa 1 cm großes Gewebestück mit einem sauberen Messer entnommen, idealerweise aus einem gut durchbluteten Muskelgewebe. Die Probe sollte einzeln verpackt und bei mindestens −15 °C eingefroren werden. Entsprechendes Material zum Versand der Proben wird nach einer Meldung von der FVA zugesandt. Bei Bedarf ist auch eine Unterstützung beim Monitoring mit Fotofallen vor Ort möglich.
Meldungen an das FVA-Projektteam
Bitte melden Sie Erlegungen (von weiblichem Rotwild), Funde, Fotofallenbilder oder Beobachtungen unter Angabe von Datum und Ort sowie einer Kontaktmöglichkeit für Rückfragen:
Tel. 0761 4018 152
E-Mail: rotwild.fva-bw(at)forst.bwl.de




